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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung präsentiert gemeinsam mit Vivico Pläne zur Neugestaltung des Washingtonplatzes


07.04.10, Pressemitteilung
Aufwertung des Bahnhofumfelds

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher hat heute in einer Pressekonferenz die Pläne der Stadtentwicklungsverwaltung für den Washingtonplatz vorgestellt gemeinsam mit Henrik Thomsen, Leiter Vivico Berlin, und Vertretern des Büro Kiefer Landschaftsarchitektur, das 1999 den freiraumplanerischen Wettbewerb für die Gestaltung des Bahnhofumfelds gewonnen hat.


Die Neugestaltung des 18.000 m² großen Platzes auf der südlichen Seite des Hauptbahnhofs kostet rund 3,5 Millionen Euro. Bahnreisende betreten den Bahnhof zukünftig über eine erhöhte Plattform aus unterschiedlich langen rechteckigen Granitplatten. Die bisherige provisorische Asphaltdecke wird beseitigt, der Platz wird mit Pflastersteinen und Granitplatten belegt. Entlang der Ella-Trebe-Straße wird ein Baumhain angelegt, der aus drei Grüninseln besteht, die mit 50 Bäumen bepflanzt werden.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Wir greifen die klaren Formen des Bahnhofsgebäudes auch bei der Platzgestaltung auf. Der neugestaltete Bahnhofsvorplatz besticht durch seine übersichtliche Gliederung. Er besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: einem Baumhain am westlichen Platzrand, einer erhöhten Plattform im Eingangsbereich zum Bahnhofsgebäude und der großen Freifläche, die mit Pflastersteinen und Granitplatten belegt ist. Dadurch schaffen wir Ruhe und Transparenz. Das ist wichtig, denn der Washingtonplatz ist so groß wie fast drei Fußballfelder zusammen. Der neue Platz wird kein bloßer Durchgangsraum sein, sondern bietet eine hohe Aufenthaltsqualität direkt an der Spree: Reisende können die Zeit bis zur Abfahrt ihres Zuges im Schatten der Bäume oder auf den Sitzmauern der Plattform verbringen und den Ausblick auf Reichstag und Bundeskanzleramt genießen.“

Henrik Thomsen, Vivico Berlin: „Wir können heute zu Recht sagen, dass sich rund um den Berliner Hauptbahnhof städtebaulich viel tut. Die Gestaltung des Washingtonplatzes ist ein weiterer Meilenstein, dem neuen Quartier ein unverwechselbares Gesicht zu geben. Für das geplante kubusförmige Gebäude MK9 wird ein exzellentes Umfeld geschaffen. Gleichzeitig öffnet sich der Platz zu den angrenzenden Baufeldern und wird somit die künftigen Gebäude optimal integrieren.“

Die Plattform vor dem Eingangsbereich ist 71 m lang und 58 m breit. Sie ist auf der Seite zur Spree hin über mehrere Stufen zu erreichen und besteht vollständig aus Granitplatten. An den Rändern ist diese Plattform durch Sitzmauern begrenzt. Sie orientiert sich an Struktur und Form des Bahnhofsgebäudes und ragt prominent in den Platz hinein.

Die aktuellen Planungen berücksichtigen auch das von Vivico auf dem Washingtonplatz geplante Würfelgebäude MK 9. Deshalb wird von dem am westlichen Platzrand vorgesehenen Baumhain vorerst nur eine Grüninsel mit Bäumen bepflanzt. Die beiden in Richtung Spree liegenden Grüninseln werden zwar angelegt, aber noch nicht bepflanzt. Hier wird Rasen ausgesät, da sich dort die Tiefgarageneinfahrt des MK 9 befinden wird. Eine Baumpflanzung zum jetzigen Zeitpunkt würde bedeuten, dass die Bäume beim Bau der Tiefgarage wieder entfernt werden müssen. Auch der Pflasterbelag der Freifläche ermöglicht flexible Reaktionen: Anstelle eines Musters, das durch den Bau des MK 9 unterbrochen würde, werden die Pflastersteine lose verlegt. Der Veranstaltungspavillon, der sich derzeit auf dem Washingtonplatz befindet, wird ebenfalls bis zu einem späteren Baubeginn des MK 9 stehen bleiben.

Die Arbeiten beginnen im Juli 2010 und werden voraussichtlich 12 Monate dauern. Eine komplette Absperrung des Washingtonplatzes ist nicht erforderlich, lediglich die vorhandene Bushaltestelle muss für die Dauer der Arbeiten verlegt werden. An den Gesamtkosten beteiligt sich Vivico mit 2 Millionen Euro.

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