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Start des offenen landschaftsplanerischen Wettbewerbs "Parklandschaft Tempelhof"


05.03.10, Pressemitteilung
Nach der umfangreichen Bürgerbeteiligung im Sommer und Herbst 2009 begann am 03.03.2010 der internationale offene landschaftsplanerische Wettbewerb "Parklandschaft Tempelhof", der sich insbesondere an Landschaftsarchitekten richtet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, Vorschläge zur Gestaltung der etwa 260 ha großen Freifläche auf dem Tempelhofer Feld einzureichen. Im Rahmen eines offenen Wettbewerbs sollen bis Mitte Juni 2010 die besten Vorschläge und Konzepte ausgewählt werden. Die prämierten Arbeiten werden in der Folgezeit mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und dann von den ausgewählten Teams weiterentwickelt. Ein endgültiges Ergebnis wird voraussichtlich im Dezember 2010 feststehen.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Wir habe hohe Erwartungen an den Wettbewerb: die Landschaftsarchitekten sollen zukunftsweisende Ideen entwickeln, die der Einzigartigkeit des Tempelhofer Feldes entsprechen und damit das bisher nicht begehbare Gelände auch für nachfolgende Generationen nutzbar machen. Durch die zu gestaltende Parklandschaft erhält Berlin einen besonderen neuen Ort mitten in der Stadt. Wir erwarten von den Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern Fachwissen, Erfahrung und auch Neugier, um der anspruchsvollen Aufgabe der Erarbeitung eines nachhaltigen Konzeptes für einen vielgenutzten multifunktionalen Freiraum gerecht zu werden."

Die zukunftsorientierte Nutzung des Tempelhofer Feldes ist eine bedeutende Aufgabe für die Stadt Berlin und orientiert sich an drei übergeordneten Leitthemen:

Die klimafreundliche und ressourceneffiziente Stadt.
Die Erhaltung und Förderung der stadtklimatischen Funktion wird genauso beachtet wie der vorbildliche Umgang mit Wasser, Energie und Artenschutz .

Die partnerschaftlich integrative Stadt.
Die Bürgerinnen und Bürger werden aktiv bei der Gestaltung einbezogen. Die großzügige Parklandschaft als Kernstück wird mit den umliegenden Stadtquartieren verzahnt, um die unterschiedlichen sozialen Milieus von Nord-Neukölln, Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg zu integrieren.

Die unternehmerische Stadt.
Auch die Parklandschaft wird als Raum für parkbezogene wirtschaftliche Unternehmungen, wie Gastronomie oder Sportgeräteverleih genutzt. Der Park mit seinen vielfältigen Möglichkeiten für Sport und Bewegung wird attraktiver Mittelpunkt für private Investitionen am Parkrand für Wellness-, Sport- und Gesundheitswirtschaft.


Gefragt sind kreative Ideen, die eine langfristige Zukunftsperspektive bieten. Die Planungen zur Nutzungen der Freifläche müssen sowohl zur Internationale Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2017 als auch zur geplanten Internationale Bauausstellung (IBA) passen.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Die neue Parklandschaft Tempelhof soll ein attraktiver Ort nicht nur für die angrenzenden Quartiere sondern auch für ganz Berlin und seine Besucherinnen und Besucher sein. Hier wird ein völlig neuer Typus von städtischer Parklandschaft des 21. Jahrhunderts entstehen, der entscheidend die neue "Marke" Tempelhof prägen wird. Die teilnehmenden Teams sollen nicht nur einen Park entwerfen, sondern auch als Masterplaner den Entstehungsprozess steuern und begleiten."




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