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Großer Erfolg für Berliner Verkehrspolitik: Sieg bei Wettbewerb um Kampagne für den Fuß- und Radverkehr


30.12.09, Pressemitteilung
Erneute Anerkennung für die Verkehrspolitik des Senats: Berlin gehört zu den Sieger­städten des Wettbewerbs "Emissionsfreie Mobilität in Kommunen" des Bundesumwelt­ministeriums, neben Freiburg, Braunschweig, Kiel und Herzogenaurach.

Aus den ur­sprünglich 55 Bewerberstädten wurden diese Kommunen ausgewählt, um dort im Jahr 2010 die Kampagne "Kopf an - Motor aus" des Bundesumweltministeriums zur Förde­rung CO2-freier Mobilität aus Kurzstrecken umzusetzen.

Hocherfreut zeigte sich die Senatorin für Stadtentwicklung, Bürgermeisterin Ingeborg Junge-Reyer: "Diese Auszeichnung bedeutet eine hohe Anerkennung für das, was wir in den letzten Jahren für den Fuß- und Radverkehr getan haben, sei es das Zebrastrei­fenprogramm oder die Umsetzung der Radverkehrsstrategie sowie die erfolgreiche Kombination von ÖPNV und Radverkehr." Einen besonderen Wert habe dieser Preis aber auch durch seinen direkten Nutzen für die Stadt: "Der Bund wird in den fünf Sie­gerstädten insgesamt 1 Mio. EUR für Öffentlichkeitsarbeit für den Fuß- und Radverkehr ausgeben, in enger Kooperation mit den Verantwortlichen vor Ort - in Berlin werden wir das hauptsächlich in den Bezirken Mitte und Treptow-Köpenick tun", so die Senatorin weiter. Sie bedankte sich in diesem Zusammenhang bei den Baustadträten dieser Be­zirke, die in der entscheidenden Phase des Wettbewerbs ihre Kooperationsbereitschaft bekundet hatten.

Von Frühjahr bis Herbst 2010 wird es eine Vielzahl von Aktivitäten im Rahmen der Kampagne geben, von Kinospots über Plakataktionen bis zu Events im öffentlichen Raum. "Wir werden dies in Absprache mit den Organisatoren der Kampagne gezielt mit den in 2010 von uns geplanten Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr verknüpfen", erläuterte Burkhard Horn, Referatsleiter für Verkehrspolitik und Verkehrsentwicklungs­planung, und nannte als Beispiele die Eröffnung neuer Radrouten, das Fahrradverleih-Modellvorhaben "Integration öffentlicher Räder" und die Erarbeitung der Fußverkehrs­strategie für Berlin. "Dadurch dass wir bereits weitere Kooperationspartner für die Um­setzung der Kampagne gefunden haben, z.B. die BVG, die S-Bahn GmbH und die BSR, können wir eine weite Verbreitung der Informationen der Kampagne erreichen", betonte Horn.

Für den Senat ist diese Auszeichnung kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern vielmehr Ansporn für weitere Aktivitäten. Senatorin Junge-Reyer: "Wir werden den Schwung der Kampagne nutzen, um die umweltfreundlichsten Verkehrsarten, das Zu-Fuß-Gehen und das Radfahren weiter zu fördern. Das dient nicht nur dem Klima­schutz, sondern der Lebensqualität in der Stadt insgesamt."

Erste Eindrücke zur geplanten Kampagne können bei der Kampagnenhomepage www.kopf-an.de gewonnen werden.



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