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Staatssekretärin Maria Krautzberger würdigte großes Engagement des Fahrradbeauftragten Benno Koch


17.12.09, Pressemitteilung
Nach mehr als sechs Jahren engagierter Arbeit als Fahrradbeauftragter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sucht Benno Koch neue berufliche Herausforderungen. Koch und die Senatsverwaltung einigten sich in beiderseitigem Einvernehmen darauf, die langjährige Zusammenarbeit zu beenden.

Maria Krautzberger, für Verkehr zuständige Staatssekretärin beim Senat, würdigte Kochs großes Engagement für die Förderung des Radverkehrs in Berlin und seinen unermüdlichen Einsatz in der Öffentlichkeit. „Ohne Benno Koch hätte der Radverkehr in Berlin heute nicht den Stellenwert, den er mittlerweile auch in der Politik und den Medien erworben hat“, so die Staatssekretärin. Dass das Fahrrad in Berlin immer stärker als Alltagsverkehrsmittel genutzt wird, ist nicht zuletzt auch Kochs Verdienst.

Mit der Anregung einer Bundesratinitiative zur Beseitigung des toten Winkel und deren öffentlichkeitswirksamer Begleitung hat Koch den wesentlichen Anstoß für eine konsequente Reduzierung der schwersten Fahrradunfälle durch rechtsabbiegende Lkw gegeben. Zur Verbesserung der Sichtbeziehungen zwischen Kfz- und Fahrradverkehr hat er sich für neue Radspuren auf Berliner Hauptverkehrsstraßen stark gemacht, die nun immer häufiger im Stadtbild zu finden sind. Sein hartnäckiges Eintreten für die Fahrradmitnahme in den S- und U-Bahnen sowie den Regionalzügen sowie für attraktive Fahrrad-Tarife hat die Vernetzung des öffentlichen Verkehrs mit dem Fahrrad nachhaltig verbessert. Wichtige Themenfelder wie sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, fahrradfreundlichere Lösungen in Baustellenbereichen sowie die Stärkung des Fahrradtourismus in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat Koch mit erheblichem Einsatz betrieben.

Die Aufgabe des Fahrradbeauftragten besteht darin, die Planung und Umsetzung der Fahrradpolitik Berlins aus Sicht der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer kritisch zu begleiten.

Die Arbeit des Fahrradbeauftragten hat sich bewährt und soll deshalb fortgeführt werden. Eine geeignete Nachfolgeregelung wird vorbereitet.




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