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2. Berliner Quartiersrätekongress


27.03.09, Pressemitteilung
Zum zweiten Mal empfängt die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer am Samstag, den 28. März 2009, die Mitglieder der Quartiersräte aus den Quartiersmanagementgebieten zu einem Erfahrungsaustausch im Berliner Abgeordnetenhaus.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, heißt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie bereits im vergangenen Jahr willkommen und würdigt ihr Engagement in einem Grußwort.


„Das Ziel der Sozialen Stadtentwicklung ist, dass die Menschen in allen Quartieren Berlins gleiche Chancen in der Gesellschaft haben, ihr Leben zu verwirklichen. Dazu haben wir vieles erreicht und wir wollen diesen Weg weiter gehen. Dass soziale Stadtentwicklung in Berlin heute zu einem verbindenden Handlungsfeld der Stadtentwicklung geworden ist, verdanken wir dem Engagement vieler, und besonders vieler, die auf dem Quartiersrätekongress zusammenkommen. Für das Engagement in den Gebieten der Sozialen Stadt möchte ich mich besonders bedanken. Die Berliner Quartiersräte entscheiden mit über die Projekte in ihren Gebieten und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Nachbarschaft. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung in einem würdigen Rahmen, den wir hier im Abgeordnetenhaus finden“ unterstreicht Senatorin Ingeborg Junge-Reyer.

Nach zehnjähriger Erfahrung damit, wie Bürgerinnen und Bürger in die Verantwortung für ihr Quartier einbezogen werden können, zählt die Arbeit von Quartiersräten in allen Berliner Verfahrensgebieten der „Sozialen Stadt“ zu den erfolgreichsten Modellen der Partizipation in räumlichen Einheiten. Die Quartiersräte sind entstanden aus den Erfahrungen der Bürgerjurys während des Modellprojekts mit den Quartiersfonds „Eine Million DM in Bürgerhand“. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Umsetzung des Programms „Soziale Stadt“ in derzeit 29 Quartieren der Stadt, in denen rund 400.000 Menschen leben.

Quartiersräte setzen sich mit den Chancen und Problemen in ihren Stadtteilen auseinander, sie diskutieren Entwicklungsstrategien, beraten Projektideen und entscheiden mit über die Verteilung von Fördermitteln in Höhe von derzeit fast 15 Mio. Euro.

Dabei geht es auch um die Kommunikation im Kiez, um die Vernetzung von Aktiven und Partnern mit gleichen Zielen. Mit dem Einbringen ihrer privaten Zeit für das Gemeinwohl setzt das bürgerschaftliche Engagement der Quartiersräte auch neue Maßstäbe für die Verbesserung des Zusammenlebens in unserer Stadt.

Der Quartiersrätekongress ermöglicht den Austausch zu den unterschiedlichen Erfahrungen in den Quartiers- und Stadtteilmanagementgebieten Berlins. So werden beispielhaft aus der Werner-Düttmann-Siedlung Erfahrungen aus der Praxis der Quartiersräte vorgestellt. Das Spandauer Projekt „Familie im Zentrum“ zeigt auf, wie Kooperationen funktionieren. Darüber hinaus wird ein Schwerpunkt auf die künftige Entwicklung gelegt werden. Hierbei wird die Rolle, die Quartiersräte als stabilisierende Säulen in der Verstetigungsphase spielen können, von besonderer Bedeutung sein. Auch die Mitwirkung weiter unterstützender Organisationen wie Bürgerstiftungen auf regionaler Ebene wird beleuchtet werden.

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