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Vergabe der Auszeichnung "FahrradStadtBerlin 2007" für Verdienste um die Förderung des Radverkehrs


14.01.08, Pressemitteilung
Die Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg Junge-Reyer, übergibt am 14. Januar 2008 zum ersten Mal die Auszeichnung „FahrradStadtBerlin“ als Anerkennung für Aktivitäten und Maßnahmen, die in besonderem Maße zur Förderung des Radfahrens im Berliner Stadtverkehr beigetragen haben.

Ausgezeichnet werden der Internet-Routenplaner BBBike.de, die Lokalberichterstattung der Berliner Zeitung, die Fahrradgarage der Axel-Springer-Passagen sowie das Engagement der Scharmützelsee-Grundschule für die Mobilitätserziehung.


Wesentliches Element der Radverkehrsstrategie ist eine Öffentlichkeitsarbeit, die zu einem fahrradfreundlichen Klima in der Stadt beiträgt und auch neue Zielgruppen anspricht. Als Markenzeichen mit Wiedererkennungswert wurde dazu das Logo „FahrradStadtBerlin“ entwickelt. Es dient zur Werbung für die Fahrradnutzung und kann für Informationsmaterialien oder Kampagnen entsprechend eingesetzt werden.

Das Logo wird auch als Auszeichnung für Aktivitäten und Maßnahmen verliehen, die in besonderem Maße zur Förderung des Radfahrens im Stadtverkehr beitragen, z.B. durch Umsetzung einer innovativen Idee, durch konsequente Förderungsanstrengungen oder durch Maßnahmen und Aktivitäten mit nachhaltiger Breitenwirkung. Auf Vorschlag des FahrRats werden vier Auszeichnungen vergeben, die zusammen ein breites Spektrum unterschiedlicher Aktivitäten zur Förderung des Radfahrens abdecken:


BBBike (Slaven Rezić):

für die Erarbeitung, kostenlose Bereitstellung im Internet sowie die langjährige Pflege und Weiterentwicklung eines in Deutschland beispielhaften Routenplaners für Radfahrer.

Lokalredaktion der Berliner Zeitung:
für die langjährige, sachliche und ausgewogene, insgesamt fahrradfreundliche Berichterstattung, insbesondere des Journalisten Peter Neumann, über Berliner Radverkehrsthemen.

Fahrradgarage am Axel-Springer-Haus:
für die beispielhafte Unterbringung der Mitarbeiter-Fahrräder in einer großzügigen, unmittelbar vom Eingangsvorplatz aus und ohne Treppensteigen erreichbaren unterirdischen Fahrradgarage.

Scharmützelsee-Grundschule (Schöneberg):
Für ihr besonderes Engagement im Bereich des Mobilitätslernens, auch mit jüngeren Schülern, u.a. durch ein Frühradfahrtraining.


Immer mehr Berliner nutzen das Fahrrad – jeder achte Weg in der Stadt wird bereits mit dem Rad zurückgelegt. Radverkehr ist kostengünstig, flächensparend und umweltfreundlich. Seine Förderung ist deshalb ein besonderes Anliegen der Berliner Verkehrspolitik.

Radverkehrsförderung hat viele Ansatzpunkte, vom Ausbau der Radwege und der Abstellmöglichkeiten über die Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Mobilitätserziehung bis hin zur Fahrradmitnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Viele öffentliche Einrichtungen, Organisationen und auch engagierte Einzelpersonen wirken daran mit.

Im Berliner "FahrRat" haben deshalb Vertreter der Verwaltung und externer an der Radverkehrsförderung interessierter Organisationen gemeinsam eine Radverkehrsstrategie für Berlin erarbeitet, die vor drei Jahren im Senat von Berlin beschlossen wurde. Diese Strategie wird seitdem schrittweise umgesetzt. Insbesondere der Ausbau des stadtweiten Fahrradroutennetzes ist schon gut vorangekommen.

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