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Ruhlebener Schanzenwald mit Murellenberg wieder zugänglich


28.11.07, Pressemitteilung
Das Land Berlin kann jetzt der Berliner Bevölkerung weitere 38 ha Erholungswald zur Verfügung stellen.

Der Ruhlebener Schanzenwald mit Murellenberg und -schlucht liegt im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und schließt unmittelbar nordwestlich an die Waldbühne an. Das Gelände ist über die Glockenturmstraße zu erreichen.


Seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis vor etwa 10 Jahren wurde der Schanzenwald durch militärische Truppen für Übungszwecke genutzt. Trotz teilweise massiver Eingriffe in die Landschaft durch die Anlage von Schießwällen und -wänden, Kugelfängen und Zaunanlagen konnten sich dort relativ ungestört wertvolle Biotope entwickeln.

Das bislang umzäunte Gelände wurde 2005 von der Berliner Polizei an die Berliner Forsten übergeben. Bevor es öffentlich zugänglich gemacht werden konnte, mussten umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung und Beseitigung von Gefahrenstellen, Entsiegelung von Wege- und Platzflächen, Abbau von Einfriedungen, Wiederherstellung des Landschaftsbildes und zur Erschließung und Gestaltung des Gebietes durchgeführt werden.

Durch die Festsetzung als naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahme für die Beeinträchtigungen in Natur und Landschaft durch das Bauvorhaben der Schnellbahnverbindung Hannover-Berlin, Planfeststellungsabschnitt 1E war die DB ProjektBau GmbH verpflichtet, diese ca. 830.000 € teure Maßnahme umzusetzen. Begleitend wurden noch Mittel aus dem Umweltentlastungsprogramm der EU (2006) und Land Berlin in Höhe von ca. 760.000 € für den Abriss und die Entsorgung der stark belasteten Materialien eingesetzt. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat weiter ca. 56.000 € an Abbruch- und Entsorgungskosten übernommen.

Im Süden schließt sich eine weitere Maßnahme an: die Öffnung der Waldfläche "Am Rupenhorn". Hier ist vor allem die Erschließung der Fläche und die Aufwertung des Waldbestandes aus naturschutzfachlichen Gesichtspunkten vorgesehen. Diese Maßnahme wird auch als naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahme durch die DB ProjektBau GmbH in Höhe von ca. 650.000 € finanziert und es ist vorgesehen, dass 2008 auch diese Fläche der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden kann, nachdem das Bundesverwaltungsgericht in einer kürzlich ergangenen Entscheidung grünes Licht für die Maßnahme gegeben hat.

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