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Architekturpreis Berlin 2006


03.11.06, Pressemitteilung
Der Architekturpreis Berlin wird heute zum siebten Mal vergeben. Auslober des im nun dreijäh­rigen (früher zweijährigen) Turnus durchgeführten Verfahrens ist der Architekturpreis Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Architekten, Landesverband Berlin. Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, hat die Schirmherrschaft übernommen. Diese schließt neben der ideellen Unterstützung im Sinne der Förderung der Baukultur auch eine fi­nanzielle ein.

Die Jury hatte dieses Jahr unter fast 100 eingereichten Objekten auszuwählen. Den Architek­turpreis Berlin 2006 erhält das Büro Foster und Partners, London, für Umbau und Sanierung der Freien Universität, Bauteil Rostlaube, sowie den angefügten Neubau der Philologischen Fachbereichsbibliothek gemeinsam mit dem Land Berlin als Bauherr. Außerdem wurden sieben Auszeichnungen verliehen (s. Liste im Anhang).

Der Preis und die Auszeichnungen werden jeweils gemeinsam an Architekt/-in und Bauherr/-in für ein herausragendes Bauwerk vergeben. Ziel ist die Würdigung und Förderung von vorbild­hafter, richtungweisender Architektur. Die Vergabe des Preises ist weder im Hinblick auf den Gebäudetypus, das Bauvolumen noch auf dessen Nutzung eingeschränkt. Es handelt sich um einen Bewerberpreis: Architekten/Bauherren aller Nationalitäten, die in dem Zeitraum nach dem Juni 2003 in Berlin ein Gebäude realisiert haben, können sich mit diesem bewerben.

Die Jury ist vom Architekturpreis Berlin e.V. bewusst überwiegend mit nicht in Berlin ansässigen Personen besetzt worden, um den Blick von außen auf Berlin einzubeziehen. Es besteht aus drei Architekten/-innen und zwei Persönlichkeiten des kulturellen Lebens. In diesem Jahr setzte sich die internationale Jury wie folgt zusammen:

  • Martha Schreieck, Architektin, Wien
  • Prof. Dietrich Fink, Architekt, München
  • Prof. Marina Stankovic, Architektin, Berlin
  • Benedikt Loderer, Architekturkritiker, Zürich
  • Jan Hoet, Direktor MARTa, Herford

Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, zeigte sich erfreut, dass mit dieser Preisvergabe wie auch mit weiteren drei Auszeichnungen (Olympiastadion, Akademie der Künste, Feuer- und Polizeiwache für das Regierungsviertel) das Land Berlin als Bauherr von der internationalen Jury prämiert wurde: „Es zeigt sich, dass sich ‚Demokratie als Bauherr’ ihrer kulturellen Verantwortung bewusst ist - und dies auch in Zeiten knapper finanzieller Ressour­cen. Berlin nimmt gerne die Auszeichnungen der hochkarätigen, internationalen Jury entge­gen. Berlin hält dem kritischen Blick von außen stand und präsentiert sich auch mit seinen öf­fentlichen Bauten als „Stadt der Architektur“.“

Zudem war das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, bei der preisgekrönten sowie vier der ausgezeichneten Bauwerke (Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Olympiastadion, Akademie der Künste, Feuer- und Polizeiwache Regierungsviertel) im Rahmen von Projektmanagement und -leitung für die Realisierung verantwortlich. Durch die Preisvergaben bestätigt wurden auch die unterschiedlichen von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bzw. einmal auch von der Akademie der Künste durchgeführten Auswahlver­fahren: Alle prämierten Bauwerke waren jeweils Ergebnis von Architekturwettbewerben oder anderen Auswahlverfahren.

Die Preisverleihung findet am Tag der Pressekonferenz, Freitag, den 3. November um 18.00 Uhr in einem feierlichen Festakt in der Akademie der Künste im Hansa-Viertel statt.
Der Vorsitzende des Architekturpreis Berlin e.V., Prof. Klaus Zillich, und der Senatsbaudirektor Dr. Hans Stimmann werden die Preisverleihung vornehmen.

Alle Arbeiten sind in der Akademie der Künste für einen Tag zu sehen. Danach werden die ausgezeichneten sowie sämtliche eingereichten Arbeiten vier Wochen lang vom 9. November bis 6. Dezember 2006 in der Internationalen Bauakademie Berlin, Oberwallstraße 1, 10117 Berlin, präsentiert.

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