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Grundsteinlegung zum Neubau des Oberstufenzentrums in Berlin-Weißensee


12.07.06, Pressemitteilung
Am heutigen Mittwoch wird von der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer und dem Senator für Bildung, Jugend, Sport, Klaus Böger, der Grundstein für die Neubauten des OSZ Bautechnik II / Holztechnik gelegt.

Am Standort Gustav-Adolf-Straße sollen zukünftig die beiden Oberstufenzentren OSZ Bautechnik II und OSZ Holztechnik untergebracht werden. Durch die Errichtung neuer Raumkapazitäten und flexibel nutzbarer Fachraumarten wird es zukünftig an diesem Standort möglich sein, auf dem sich ständig beschleunigenden Prozess der Modernisierung geltender Ausbildungsordnungen und der Schaffung neuer Ausbildungsberufe reagieren zu können.

Senatorin Junge-Reyer: „Es ist gut, dass in Berlin Ausbildungsstätten gebaut werden, denn es zeigt uns einerseits, dass trotz angespannter Haushaltslage auch große öffentliche Investitionen möglich sind. Zugleich beweist der Bau eines Oberstufenzentrums, dass junge Menschen in dieser Stadt ausgebildet werden in einem Umfeld das allen technischen und ästhetischen Ansprüchen genügen wird.“

Bildungssenator Klaus Böger betonte: „Die Berufe sind im Wandel. Diesen Wandel fördern wir durch die Modernisierung der Ausbildungseinrichtungen. Von 2000 bis 2010 werden wir fast eine Viertel Milliarde Euro in die Berufsschulen investieren. Wichtig ist, dass die Berufsschulen kooperieren. Mit diesem Neubau wollen wir auch die Zusammenarbeit des OSZ Bautechnik II und des OSZ Holztechnik ausweiten.“
Ein Um- und Erweiterungsbau war wegen Mängeln in der Substanz der Bestandsbauten, aber auch aus funktionalen Gründen nicht wirtschaftlich, so dass die Gebäude abgerissen wurden. Die 2001 umfassend sanierte Sporthalle und die 2001 errichtete Abbundhalle im Innenbereich des Grundstücks bleiben erhalten. Die Außenanlagen einschließlich eines Spielfeldes und Außensportanlagen werden neu gestaltet.

Die Fertigstellung der Neubauten mit einer Bruttogeschoßfläche von 22.360 qm für 1.300 Schülerplätze ist im Oktober 2007 vorgesehen. Der Gesamtkostenrahmen beträgt 38,5 Mio. €. Die Maßnahme wird aus Mitteln der EU-Strukturfonds, der Gemeinschaftaufgabe (GA) „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ finanziert.

Für die Baumaßnahme wurde im Jahr 2004 ein Architektenwettbewerb als einstufiger, begrenzt offener Realisierungswettbewerb ausgelobt und in einer Bearbeitungsphase durchgeführt. Das Preisgericht entschied sich im Oktober 2004 für den Wettbewerbsentwurf des Architekturbüros ReimarHerbst.Architekten, Reimar Herbst / Angelika Kunkler, Berlin & Kamel Louafi Landschaftsarchitekten, Berlin mit Unterstützung durch die TEKO Ingenieurbüro GmbH für die Technische Gebäudeausrüstung.

Das neue Oberstufenzentrum wird mit präzisen Baukörpern einen einprägsamen Ort für eine öffentliche Institution schaffen. Die bauliche Konzeption folgt mit der straßenbegleitenden und raumbildenden Bebauung den Erschließungs- und Blickachsen des Stadtgebietes. Zusammen mit der Sporthalle soll ein mit den angrenzenden städtebaulichen Figuren räumlich verflochtenes Schulensemble entstehen. Die Neubauten formulieren den baulichen Abschluss zum Straßenraum. Sie definieren dadurch den öffentlichen Raum als Adresse.

Die Außenanlagen ermöglichen ein breites Spektrum an Aktivitäten. Es gibt Ruheorte, Gruppenorte und Sportanlagen. Ein weit über das Gelände verstreutes Arboretum veranschaulicht die verschiedensten Gehölze die in der Holztechnik verwendet werden. In die Funktionsflächen ist ein Pilotprojekt zur Regenwasserbewirtschaftung integriert. Das Regenwasser wird zu 100% auf dem Gelände gesammelt und zur Gartenbewässerung

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