Pressebox
Infoservice zu Wildschwein + Co. Neues Wildtiertelefon bei den Berliner Forsten 30.05.06 Vom 1. Juni 2006 an bieten die Berliner Forsten einen neuen Service: Unter 030 / 64 19 37 - 23 ist dann das Wildtiertelefon zu erreichen (email: wildtiere@senstadt.berlin.de).
Für alle Themen im Zusammenhang mit Wildtieren in der Stadt, insbesondere Wildschweinen, aber auch Rehen, Füchsen, Mardern, Waschbären und anderen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Forsten als Ansprechpartner zur Verfügung. Wer Informationen zum Verhalten und zu Gewohnheiten der Tiere sucht, Tipps für den Umgang mit tierischen Nachbarn braucht oder akute Probleme mit Wildtieren hat, ist unter dieser Nummer richtig verbunden. Das Wildtiertelefon ist jeweils Mo, Mi und Do von 09.00 - 17.00 Uhr, Di von 09.00 - 18.00 Uhr und Fr. von 09.00 - 14.00 Uhr besetzt. Neben direkten Auskünften zum Thema wird auch der Kontakt zu anderen wichtigen und hilfreichen Ansprechpartnern und Fachleuten vermittelt. Außerhalb der Sprechzeiten ist in Notfällen weiterhin die Polizei mit ihren örtlich zuständigen Polizeiabschnitten zu benachrichtigen.
Das neue Wildtiertelefon der Berliner Forsten ersetzt die bisherige Info-Nummer bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (9012 - 2222). Durch eine Änderung des Landesjagdgesetzes von Berlin wechselt die Zuständigkeit für sogenannte jagdbare Handlungen in befriedeten Bezirken (städtische Gebiete, nicht Wälder und landwirtschaftliche Flächen) ab Juni 2006 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zu den Berliner Forsten.
Für die am häufigsten nachgefragten Tierarten bietet das Internet ausführliche Informationen. Unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/wildtiere/ werden Wildschwein, Fuchs, Steinmarder, Waschbär und Wildkaninchen mit ihren Lebensgewohnheiten vorgestellt, mögliche Probleme und Hinweise zur Vorbeugung oder zur Lösung angesprochen.
Berlin zeichnet als grüne Metropole insbesondere auch eine Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt aus. Viele Tiere nutzen die Lebensräume und richten sich auf die menschliche Nachbarschaft ein. In wenigen Situationen führt dieses Nebeneinander zu Problemen. Hungrige Wildschweine in Vorgärten, zahme Füchse auf Kinderspielplätzen und andere Begegnungen haben oft Angst, Verunsicherung oder auch Schäden und Verwüstungen zur Folge. Hier helfen oft Aufklärung und Empfehlungen zum Verhalten und Tipps für die sichere Einzäunung von Grundstücken. Zwei zentrale Hinweise sind in den meisten Fällen von Bedeutung:
- Wildtiere sind keine Haustiere. Sie anzulocken, ihnen unbeabsichtigte Futterangebote wie offene Komposthaufen, Fallobst, offene Haustierfutternäpfe zu machen oder sie gar bewusst zu füttern führt zu immer größeren Problemen für beide Seiten. Zu sehr an den Menschen gewöhnte Wildtiere müssen am Ende oft abgeschossen werden.
- Wildtiere sind aber auch Mitbewohner. Wildschwein, Fuchs, Marder und Co. nutzen die Lebensräume der Stadt auch abseits der Wälder. Mit Toleranz und Rücksicht, aber auch durch den richtigen Umgang mit den Tieren wird diese Nachbarschaft auch in Zukunft funktionieren.
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