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Verkehrsfreigabe der Bundesautobahn A100/A113 zwischen den Anschlussstellen Buschkrugallee und Späthstraße sowie der provisorischen Anschlussstelle Grenzallee


14.07.04, Pressemitteilung
Autobahndreieck Neukölln verbindet Buschkrugallee, Späthstraße sowie Grenzallee

Die parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Angelika Mertens und die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer geben am heutigen Mittwoch, dem 14.07.2004, nach knapp fünfjähriger Bauzeit, den 15./21. Bauabschnitt der Bundesautobahn A 100 / A 113 (neu), zwischen den Anschlussstellen Buschkrugallee und Späthstraße sowie der provisorischen Anschlussstelle Grenzallee frei. Der 15./21. Bauabschnitt schließt unmittelbar am Ende des Tunnels Ortskern Britz (TOB) an und ermöglicht die durchgängige Befahrung der Bundesautobahn bis zur Anschlussstelle Späthstraße.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „"Der heute für den Verkehr freigegebene Autobahnabschnitt ist ein verkehrlich bedeutendes Verbindungselement der Gesamtmaßnahme BAB A 100/A 113. Das Berliner Autobahnnetz wird durch die geplante A 113 (neu) um ein verkehrlich wichtiges Verbindungselement zum Schönefelder Kreuz des Berliner Außenringes A 100 komplettiert. Wir erhoffen uns mit der Fertigstellung der Autobahn eine Entlastung der innerstädtischen Radialen und damit eine deutliche Verbesserung der Wohnqualität für die bisher durch den Durchgangsverkehr stark belastete Wohngebiete, wie z.B. in Britz und entlang der Köpenicker Landstraße. Aber auch die Verkehrsräume in Polen und Tschechien werden durch die neue Autobahn direkter erreichbar sein, da die A 113 (neu) Berlin besser als bisher an die Räume Dresden, Cottbus und Frankfurt/Oder anbindet. Nicht zu vergessen die wichtige Rolle dieser neuen Autobahn für die Erschließung des geplanten Großflughafens BBI. Ich bin sicher, dass schon viele motorisierte Verkehrsteilnehmer auf die heutige Freigabe der Teilstücke warten; die Verkehrsfreigabe für den anschließenden 22. Bauabschnitt mit einer Länge von ca. 4,0 km ist für das nächste Jahr geplant. Die Weiterführung bis zur Landesgrenze mit den Tunnelanlagen im Bereich der Rudower Höhe ist dann im Herbst 2007 zu erwarten.“"

Die durch den Bund finanzierten Gesamtkosten für die beiden heute freigegebenen Bauabschnitte betragen ca. 125 Mio €€. Das Autobahnteilstück hat eine Länge von ca. 2,3 km. Es wurden 11 Brücken, 160 m Trogstrecke, ca. 2,4 km Stützbauwerke, ca. 1.750 lfd m Lärmschutzwände, 30 Verkehrszeichen-Brücken mit der notwendigen technischen Ausstattung und 4 Bodenfilter sowie umfangreiche Landschaftsbaumaßnahmen ausgeführt. Die Bergiusstraße erhielt eine neue Anbindung an die Grenzallee. Die Späthstraße wurde zwischen Haarlemer Straße und Ligusterweg in neuer Lage errichtet.

Die Trassenfestlegung erfolgte länderübergreifend durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen im April 1994. Da weite Strecken auf dem ehemaligen Mauerstreifen entlang des Teltowkanals verlaufen, war nur ein geringer Eingriff in bebautes Gelände nötig. Um eine stadtgestalterische Integration der Verkehrsanlage zu gewährleisten, wurden im Autobahndreieck umfangreiche Geländemodulationen und Bepflanzungen vorgenommen.

Im Landschaftspark Rudow - Altglienicke ist weiterhin eine Gestaltung mit teilweise landwirtschaftlicher Prägung geplant. Die Eingriffe in die ehemaligen Kleingartenanlagen werden überwiegend dort ausgeglichen. Wegen der hohen Priorität des Schutzes von Grund- und Oberflächenwasser wird das auf der Autobahn anfallende Regenwasser in Bodenfiltern gereinigt und danach in den Teltowkanal geleitet. Durch diese Maßnahme wird auch die Wasserqualität im Kanal verbessert. Die ca. 1.750 lfd m Lärmschutzwände, mit Höhen von 2,0 bis 4,0 m, sind streckenweise aus Metall oder aus Lärchenkernholz mit schallabsorbierenden Matten hergestellt. Dadurch wird die Geräuschbelästigung der Anwohner auf das gesetzlich vorgeschriebene Maß reduziert.


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