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Spandauer Vorstadt mit der Goldmedaille für herausragende Gesamtleistung bei der Stadterneuerung ausgezeichnet


11.11.02, Pressemitteilung
Im Rahmen des Städtebaukongresses des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sind die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs ”Leben in historischen Innenstädten und Ortskernen – Zukunft für urbane Zentren und Räume, erhaltende Stadterneuerung, städtebaulicher Denkmalschutz und Stadtgestaltung” gewürdigt worden.

An dem Bundeswettbewerb hatten sich insgesamt 129 Groß-, Mittel- und Kleinstädte beteiligt. 8 Städte sind mit Goldplakette für ihre Gesamtleistung ausgezeichnet worden. Zu diesen Gewinnern des Wettbewerbs zählt auch Berlin mit dem Gebiet Spandauer Vorstadt im Bezirk Mitte. In der Begründung der Jury heißt es u. a. ”Eine Goldplakette mit Urkunde erhält Berlin für sensible, kleinteilige und behutsame Entwicklung der Spandauer Vorstadt im Bezirk Mitte zu einem Gebiet mit attraktivem unverwechselbaren Charme, lebendiger Nutzungsmischung und überzeugender denkmalpflegerischer Sanierung, die sich auf einen beispielhaften und angemessenen Mix an Instrumenten stützen kann. Die Erneuerungsmaßnahmen werden nach einem sozialorientierten Konzept umgesetzt. Planverfahren werden diskursiv mit der Betroffenenvertretung abgestimmt. Hervorzuheben ist die überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit bei der Umsetzung des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz. Inzwischen präsentiert sich die Spandauer Vorstadt für Besucher aus aller Welt als ein modellhaftes Beispiel für den städtebaulichen Denkmalschutz bei zeitgemäßer urbaner Revitalisierung.” Das nun über 10-jährige Engagement von Senat, Bezirksamt, den Denkmalpflegern und Sanierungsbeauftragten in Zusammenarbeit mit den Eigentümern, Mietern und Gewerbetreibenden hat reichlich Früchte getragen, so Senator Strieder. Er verweist darauf, dass die Spandauer Vorstadt nach dem Ergebnis der Expertenjury in einer Reihe steht mit Städten, die als Juwel deutscher Städtebau- und Baukunst gelten, Görlitz, Erfurt, Lübeck, Halberstadt, Luckau, Stralsund und Wismar. Diese Anerkennung würdigt das Ergebnis der Gestaltung der Spandauer Vorstadt als Teil der historischen Innenstadt in ihrer einzigartigen stadträumlichen Lage zwischen Regierungsviertel und Alexanderplatz als lebendiges und attraktives Zentrum sowohl für die Bewohner als auch für Besucher. Es sei mit besonderem Engagement und konzeptionellem Weitblick gelungen, so Strieder, die seit der Wende ca. 1,6 Milliarden DM (818 Millionen Euro) an Bauinvestitionen so zu steuern, dass damit die Balance zwischen zwei scheinbar widersprüchlichen Zielen im Zentrum Berlins gelungen ist, einerseits das städtebaulich und bauhistorisch Überlieferte zu respektieren, gleichzeitig aber im Konsens mit den Betroffenen dieses Quartier unter den zeitgemäßen Anforderungen an die Stadt, an Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur und Verkehr so zu gestalten, dass es auch hervorragende Zukunftschancen hat. Die Auszeichnung der Jury wird allen Beteiligten ein Ansporn sein, den Erneuerungsprozess bis 2010 erfolgreich zu Ende zu führen, versprach Senator Strieder und dankt allen, die zum bisher erreichten Stand beigetragen haben. Eine weitere Auszeichnung erhielt Berlin auch für seinen zweiten Beitrag zum Bundeswettbewerb, der die Entwicklung und Stärkung des historischen Ortskerns Friedrichshagen im Bezirk Treptow-Köpenick darstellt. Die Jury begründet ihre Entscheidung mit der dortigen denkmalgerechten Erneuerung und Entwicklung und dem besonderen Augenmerk auf die Erhaltung und Nutzung der für Friedrichshagen typischen Gebäudeensembles sowie der attraktiven Gestaltung der zugeordneten Höfe. Die hohe Qualität der durchgeführten Maßnahmen, durch die Fördermittel des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz unterstützt, wird dabei besonders hervorgehoben.


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