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Leipziger Platz in ganz neuem Licht


07.11.02, Pressemitteilung
Außergewöhnliche Beleuchtung für die in Form eines Stadtgartens entstandenen neuen Grünflächen Die Grünflächen am Leipziger Platz sind fertiggestellt. Im Gegensatz zum vormals außerhalb der Stadtmauern gelegenen Potsdamer Platz dem einstigen "verkehrsreichsten Platz Europas" nimmt das Aussehen des Leipziger Platzes Bezug auf seine historische Gestalt innerhalb der Stadtmauern. So wird dem auch heute wieder exponierten Potsdamer Platz bewusst die introvertierte, begrünte Platzanlage des Leipziger Platzes gegenübergestellt. Als 'heiterer Garten' verstärkt er die städtebauliche Qualität des Leipziger Platzes.

Senator Peter Strieder: „Gerne auch heute wieder in einem Atemzug genannt unterschieden sich der Potsdamer und der Leipziger Platz doch immer in ihrem Erscheinungsbild. So war der Potsdamer Platz berühmt für seinen hektischen Verkehr und urbaner Knotenpunkt. Der Leipziger Platz dagegen mit seiner außergewöhnlichen Form des Oktogons und der sich anpassenden Bebauung, zeichnete sich durch den von Peter-Josef Lenné angelegten Schmuckplatz aus. Mit der heutigen Gestaltung folgen die Straßenräume des Leipziger Platzes wieder den tradierten Raumproportionen und stellen ein großzügiges Angebot für Stadtflaneure bereit (Cafés, Restaurants, Bänke, Sitzgelegenheiten). Sie kommen ohne Straßengrün aus. Die Platzränder übernehmen vielmehr die Funktion von Tribünen und Bühne, als Orte zum Sehen und Gesehen werden. Die Platzmitte selbst wird zum grünen Tableau. Wie einst strahlt der Potsdamer Platz aus sich selbst, die hell erleuchteten Bauten geben dem Ort eine ganz eigene funkelnde Atmosphäre. Auch hier wieder ganz anders der Leipziger Platz, dessen Beleuchtung dem tagsüber betriebsamen Platz in den Nachtstunden geradezu mystische Qualitäten verleiht und so eine ganz neue Erlebnis-dimension hervorruft.“ Die Gestaltungselemente nehmen Bezug auf den von Peter-Josef Lenné angelegten Schmuckplatz, ohne ihn jedoch zu rekonstruieren. Der Schmuckplatz des 19. Jahrhunderts wird neu definiert. Im Zentrum der von der Landschaftsarchitektin Heike Langenbach gestalteten Platzanlage entstand ein STADTGARTEN, dessen Kontur (anstelle des hohen historischen Gitters) durch einen niederen Mauersockel eingerahmt wird. Damit wird der Raumcharakter dieser bedeutungsvollen Berliner Platzanlage wiederhergestellt und gleichzeitig den heutigen Erfordernissen gerecht. Im Gegensatz zum eingezäunten Schmuckplatz des 19. Jahrhunderts ist der neue Leipziger Platz nun öffentlich zugänglich. Damit wird das Freiraumangebot der neuen Stadt am Potsdamer Platz ergänzt und erweitert. Nach sorgfältiger räumlicher Analyse der Raum- und Blickbeziehungen wurde ein zweischichtiges Bepflanzungskonzept erarbeitet, das die Fußgängerperspektive in jedem Blickwinkel berücksichtigt. Durch eine Bepflanzung mit lichten, aufgeasteten Baumgruppen in den Oktogon-Ecken wird in einer zweiten Ebene ein komplexes Sichtachsen-System inszeniert, das bewusste Perspektiven auf die Randbebauung des Oktogons freigibt. Die gartenarchitektonische Raumgeometrie geht dabei einen fast unmerklichen Dialog mit der Geometrie der Stadtfigur ein.


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