Agenda 21
Querschnittsaufgaben
Als Querschnittsaufgaben der Lokalen Agenda 21 Berlin wurden die Themenbereiche Geschlechtergerechtigkeit und globale Verantwortung identifiziert. Sie wirken in alle Handlungsfelder hinein und müssen dort stärker als bisher verankert werden.
Sonycenter am Potsdamer Platz
Gleiche Chancen für Männer und Frauen – Geschlechtergerechtigkeit
Recherche im Arbeitsamt Foto: Bundesagentur für Arbeit
Geschlechtergerechtigkeit im Sinne des Gender-Mainstreamings erschöpft sich nicht allein in Quotenregelungen und der im Grundgesetz verankerten Gleichberechtigung, sondern bindet vielmehr die besonderen Lebensumstände und Sichtweisen von Männern und Frauen ein. Sie zielt auf die Veränderung von Geschlechterrollenstereotypen, einen Wandel von Werten und Vorstellungen sowie den Abbau von Vorurteilen und Ungerechtigkeiten. Im Sinne eines Qualitätsziels fordert die Berlin-Agenda für Männer und Frauen gleichberechtigte Entwicklungsperspektiven und Chancen, gleichberechtigte Partizipation in allen gesellschaftlichen Bereichen sowie gleichberechtigte Beteiligung an Entscheidungen auf allen Ebenen.
Berlin in der Einen Welt – Globale Verantwortung in der Stadt
Die wechselseitige internationale Abhängigkeit der Länder hat in Rio de Janeiro 1992 zu der Einsicht geführt, dass alle Menschen und Akteursgruppen von der lokalen bis zur globalen Ebene in der Verantwortung für eine zukunftsfähige Entwicklung der Menschheit und der Erde stehen. Ein dauerhaft friedliches Zusammenleben wird nur möglich, wenn die immer größer werdende Verteilungsungerechtigkeit allmählich verringert wird. Daher müssen auch alle politischen Entscheidungen darauf überprüft werden, welchen Einfluss sie auf die globale Entwicklung nehmen. Die Berlin-Agenda spricht sich für eine Doppelstrategie aus, die einerseits die Menschen in ihren Heimatländern unterstützt und andererseits alle in Berlin lebenden Menschen integriert.
Karneval der Kulturen Foto: Land Berlin/Thie
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